2018 Plakat
 

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Aschenputtel
frei nach den Gebrüdern Grimm von Rainer Beecken

Die Tochter eines reichen Kaufmannes heiratet eine Witwe mit zwei Töchtern. Diese machen dem Mädchen das Leben schwer. Weil es nicht nur gröbste Schmutzarbeit leisten, sondern auch in der Asche neben dem Herd schlafen muss, wird das Mädchen Aschenputtel genannt. Als der Vater die drei Mädchen fragt, was er ihnen mitbringen soll, von seiner Reise. Verlangen die Stieftöchter schöne Kleider, Perlen und Edelsteine , Aschenputtel einen kleinen Zweig Haselreis. Diesen Haselreis pflanzt Aschenputtel auf das Grab der Mutter, und er wächst zu einem Strauch, dem Aschenputtel ihr Leid klagen kann. Wenn sie dort weint und betet, erscheint auf dem Bäumchen ein weißer Vogel, der ihr manchen Wunsch erfüllt. Der König lässt auf seinem Schloss ein dreitägiges Fest ausrichten, zu dem alle Jungfrauen des Landes eingeladen werden, damit sein Sohn eine Gemahlin wählen kann. Die Stiefmutter und die Stiefschwestern wollen nicht, dass Aschenputtel an dem Fest teilnimmt, obwohl sie darum bittet. Sie muss stattdessen Linsen aus der Asche zu lesen. Dies gelingt Aschenputtel mit Hilfe der von ihr herbeigerufenen Tauben: „… die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen!“ Trotzdem verweigert ihr die Stiefmutter die Teilnahme am Ball, da Aschenputtel keine geeigneten Kleider habe, und zieht mit ihren leiblichen Töchtern los. Aschenputtel eilt zum Grab der Mutter. Der weiße Vogel wirft Aschenputtel ein prächtiges Kleid und mit Seide und Silber bestickte Pantoffeln hinunter. Sie legt diese Kleidung an, läuft zum Fest. Der Königssohn verliebt sich in sie und möchte wissen, wer diese schöne Unbekannte ist – doch zweimal gelingt es Aschenputtel, ihm zu entkommen. Beim dritten Mal verliert sie einen ihrer goldenen Pantoffeln auf der diesmal mit Pech bestrichenen Schlosstreppe, und der Verliebte lässt nach der Jungfrau suchen, der dieser Pantoffel passt. Der Königssohn forscht auch im Haus des Vaters nach. Die beiden Stiefschwestern versuchen vergebens, den zierlichen Schuh über ihre Füße zu ziehen. Auf den Rat der Mutter hin schneidet sich die erste den großen Zeh ab und die zweite die Ferse. Beim Vorbeiritt am Grab wird der Betrug jedoch beide Male durch zwei Tauben vom Haselbäumchen aufgedeckt: „Rucke di guck, rucke di guck, Blut ist im Schuck (Schuh)! Der Schuck ist zu klein, die rechte Braut sitzt noch daheim.“ Aschenputtel, der als Einzige der Schuh passt, wird schließlich als wahre Braut erkannt.

Schauspieler:                                                                                Arbeit hinter den Kulissen:
Aschenputtel.....Jessica Just            Prinz Jonas....Benjamin Stawicki      Bühnenbild ...................Ekki Deuble
König Balduin.....Rainer Beecken      Stiefmutter.....Janine Theus              
Licht / Technik...............Reinhard Schäfer
Taube ................Robin Zeck             Hofmeister......Eric Jensen                 Maske / Kostüme..........Christa Siebert
Zarah.................Kim Ewerlin
            Sandra...........Juliane Kirschnick        Bühnenbau...................Olaf Reichelt
Regie..................Rita Haumersen                                                                Ekki Deuble, Peter Huber, Günther Siebert
Souffleuse.........Gerda Goldstein/Ursula Reichelt
                                       Kasse.......................Traute Huber

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